Berglöwen verwandeln gleich den ersten Matchball und schicken Grafenhaun in die 2.Liga
Mit einem knappen aber verdienten Sieg entschieden die Berglöwen in ihrem ersten Spiel der Play-Downs die Abstiegsfrage, da die Grafenhauner mit nur einem Punkt aus 4 Spielen keine Chance haben, den Abstieg zu vermeiden.
Zwar mussten die Berglöwen mit dem verletzten Kapitän Müller Jürgen, Korber Stefan und Wachlin Andal wiedermal auf drei Top-Leute verzichten, doch zumindest war der Rest der Spieler fit und so konnte man endlich einmal in "Normalstärke" mit zwei kompletten Blöcken auflaufen. Und die legten los wie die berühmte Feuerwehr, sodass sich die Grafenhauner in den ersten Minuten nur mit Icings befreien konnten und deshalb nicht einmal zum Wechseln kamen. Allerdings zielte man stets auf die Fanghand des gut aufgelegten Grafenhauner Goalies, dem so nicht beizukommen war. Erst eine schöne Kombination der hervorragend agierenden zweiten Reihe mit Hofbauer Benny und Schäftlmayer Schos schloss Herrler Alex zur verdienten Führung ab. Da bei den Grafenhaunern auch noch Maisberger mit einer Schulterverletzung ausfiel (eine gute Besserung an dieser Stelle) und die Berglöwen sogar in Unterzahl den Gegner gut im Griff hatten, ging man mit der 1:0-Führung in die Pause.
Der Knackpunkt des Spiels war dann wohl die Szene zum 2:0, als nämlich die Grafenhauner in Überzahl einen Schuss an die Unterkante der Latte setzten, von wo der Puck nur eine Handbreit vor der Linie zurückprallte und Fink gerade noch vor einem einschussbereiten Gegner die Scheibe einfach nach vorn klären konnte. Diese landete bei Schäftlmayer Schos, der mit einem feinen Pass den startenden Hofbauer Benny bediente und der den Konter eiskalt zum 2:0 versenkte. Eigentlich war damit alles entschieden, meinte man - doch weit gefehlt. Denn einen eher harmlosen Flachschuss lenkte sich der kaum geprüfte Berglöwen-Goalie Giritzer Tom mit der Kelle ins eigene Kreuzeck und bald darauf schafften die Grafenhauner sogar in Unterzahl den Ausgleich, als aus dem Gewühl im Eck plötzlich die Scheibe vors Tor kam und ein Gegner freistehend mit einem Rückhand-Flachschuss ins Tor traf. Alles war wieder offen, doch erst überstanden die Grafenhauner sogar eine 5-3-Unterzahl schadlos und dann ließen auch die Berglöwen mit einem Mann weniger keinen Schuss auf ihren Kasten zu. Die Berglöwen blieben am Drücker und auf Pass von Geltinger Heinze besorgte "Kulak" Tom Kulanek mit einem Hammer ins Kreuzeck den befreienden Siegtreffer. In den Schlussminuten kassierten die Berglöwen nochmal eine Strafzeit und die Grafenhauner nahmen den Torwart heraus, konnten bei dieser 6-4-Überzahl aber den Berglöwen-Sieg nicht mehr gefährden.
Eine insgesamt überzeugende Leistung bescherte den Berglöwen somit den ersten Punktspiel-Sieg in dieser Saison genau zum richtigen Zeitpunkt, dieser sollte aber nicht gleichzeitig der letzte sein!
Punktspiel gewertet - Knappe Niederlage im Freundschaftsspiel
Aufgrund einiger Grippefälle brachten die Berglöwen nicht genügend Spieler für ein Punktspiel zusammen, das deshalb mit 5:0 für Grafenhaun gewertet wurde. Mit Gastspielerunterstützung ging dann ein lockeres Freundschaftsspiel über die Bühne. Bericht siehe unten.
Mit nur acht Feldspielern konnten die Berglöwen gegen drei Sturmreihen des Gegners nur phasenweise genügend Druck entwickeln und leisteten sich auch noch zu viele individuelle Fehler.
Nach gutem Start mit spielerischer Überlegenheit schlug ein abgefälschter Schuss der Hohenegglkofner zum 0:1 ein. Die eigenen Chancen waren nicht zwingend genug und bis zur ersten Drittelpause musste man nach einer Unaufmerksamt in der Hintermannschaft das 0:2 hinnehmen. Die Hohenegglkofner entwickelten mit drei laufstarken Reihen immer wieder enormen Druck und sattelten das 0:3 drauf. Als die Berglöwen in Überzahl bei einem Konter sogar das 0:4 hinnehmen mussten, war das Spiel scheinbar entschieden. Doch nach Pass von Geltinger Heinze setzte Schäftlmayer "Schos" mit einem herrlichen Pass Buchner Flo in Szene, der die Scheibe gekonnt ins Tor weiterleitete. Und als kurz darauf schon wieder "Schos" nach weitem Pass von Fink allein vor dem gegnerischen Torwart auftauchte und eiskalt vollstreckte, war man auf 2:4 heran und machte sich Hoffnungen, das Spiel wie gegen Kronwinkl noch drehen zu können. Aber wenn`s nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu: eine fast geklärte Scheibe landete irgendwie genau bei einem Gegner, der haute einfach mal drauf und schon war der Puck zum 2:5 im Netz. Das war die endgültige Entscheidung und der letzte Treffer kurz vor Schluss spielte keine Rolle mehr. Hoffentlich sind bald wieder alle Spieler einsatzfähig, damit man mal wieder mit mehr Kraft und Luft spielen kann.
Mit einem wahren Kraftakt kämpften sich die Berglöwen nochmal ins Spiel zurück und schossen kurz vor Schluss noch den verdienten Ausgleich.
Gegen den Aufsteiger lief es am Anfang recht gut und man geriet nicht gleich wie in den letzten Partien in Rückstand, doch der Führungstreffer gelang den Berglöwen trotz einiger guter Chancen auch nicht. So erzielte doch der Gegner das 1:0, als ein Stürmer ungehindert zum Schuss kam; ein altes Problem. Aber nach Vorarbeit von Schäftlmayer "Schos" und El`Capitan Müller Jürgen war "Kulak" zur Stelle und staubte zum 1:1 ab.
Nach der Pause merkte man bei den Berglöwen deutlicher, dass man (wie der Gegner allerdings auch) mit nur acht Feldspielern agieren konnte und bei einer Unterzahl geriet man erneut in Rückstand, als ein Weitschuss von der Blauen am chancenlosen Giritzer Tom vorbei direkt im Kreuzeck einschlug. Als man bei einem Konter kurz darauf auch noch das 1:3 kassierte, schien die Partie 10 Minuten vor Schluss entschieden. Doch eine 5:3-Überzahl bot den Berglöwen die Chance, nochmal ran zu kommen - und die nutzten sie auch: mit einem satten Flachschuss von der Blauen gelang "Kulak" mit seinem zweiten Tor der Anschlusstreffer und Minuten vor Schluss brachten Wachlin Andal und Gretzinger Mike die Scheibe zu Buchner Flo, der sich aus der eigenen Hälfte durchtankte und mit einem verdeckten Schuss den umjubelten Ausgleich erzielte. Somit wurde die tolle Moral auch mal belohnt!
Gegen den amtierenden Meister konnten die Berglöwen zwar phasenweise gut mitspielen, blieben aber im Abschluss zu harmlos und ermöglichten dem Gegner zu leichte Tore.
Strafzeiten: Schäftlmayer 2 min; Fink 2 min.; Lemanczyk 2 min.
Berglöwen
Hofberg - EV Piflas 2 : 5 (0:3/2:2)
Rekordmeister einfach zu stark
Wieder fanden die Berglöwen zu spät ins Spiel und waren im Sturm zu harmlos, als dass man die Piflaser ernsthaft in Bedrängnis hätte bringen können.
Wie zuletzt gegen die Barracudas geriet man auch in diesem Spiel schon früh durch einen zweifelhaften Schlittschuhtreffer in Rückstand und war bei den folgenden Gegentreffern zu weit vom Gegenspieler weg, sodass es schon zur Pause 0:3 stand. Zwar gelang in Überzahl das 1:3 durch Fink im Nachschuss (Vorarbeit: Buchner und Kulhanek), doch auch die Piflaser nutzten eine Nachschusschance zum 4:1. Nach dem vorentscheidenden 5:1 für die Piflaser fiel dann der kurioseste Treffer des Abends für die Berglöwen eigentlich auch durch einen Piflaser, als nämlich Batschgo hinter dem eigenen Tor einen weiten Pass spielen wollte und dabei dem heranfahrenden Fink dirket an den Schienbeinschoner schoss, von wo der Puck am verdutzten Gotti vorbei ins Piflaser Tor prallte. Mehr Geschenke verteilten die Piflaser dann nicht mehr und die Berglöwenstürmer besaßen nicht genügend Durchschlagskraft, um einen weiteren Treffer zu erzielen.
Nach einem völlig verschlafenen Start steigerten sich die Berglöwen zwar nach der Pause, konnten nach zu hohem Rückstand das Spiel aber nicht mehr drehen.
Schon nach 2 Minuten geriet man bei Unterzahl in Rückstand und in der Folgezeit unterliefen den Berglöwen aufgrund der läuferischen Überlegenheit des Gegners immer wieder individuelle Fehler, sodass die Barracudas bis zur Pause sogar auf 5:0 davonziehen konnten. Als in der zweiten Hälfte Buchner Flo auf Pass von Kulhanek Tom der erste Berglöwentreffer gelang und wenig später Hofbauer Benedikt (Vorlagen: Müller Jürgen und Herrler Alex) zum 5:2 nachlegte, hatten die Berglöwen die beste Phase des Spiels und durch "Kulak" eine Riesenchance zum 5:3, als er völlig allein bei einem Konter auf den gegnerischen Kasten zulief, aber die Scheibe nicht am Gästegoalie vorbeibrachte. Besser machten es die Barracudas bei ihrem Konter, den sie zum alles entscheidenden 6:2 nutzten.
Wenn die Berglöwen es schaffen, ihre Fehlerquote zu senken und nicht nur phasenweise gut zu spielen, sondern auch mal über die gesamte Spielzeit, dann könnte auch mal mehr drin sein.
Obwohl die Berglöwen phasenweise ganz gut mithielten, zogen sie doch aufgrund einer zu hohen Fehlerquote und zu wenig Durchschlagskraft im Sturm den kürzeren.
Dabei begann das Spiel mit einem Paukenschlag, als schon früh "The Rocket" Korber Stefan nach Pass von Bugs Hinterwimmer in unnachahmlicher Manier von der eigenen Blauen einen Konter startete und zum sensationellen 1:0 einschoss. Leider fiel umgehend der Ausgleich durch einen abgefälschten Schuss von der Blauen. Dann begann eine Reihe individueller Fehler und man lag zur Pause 1:3 hinten. Da man mit Buchner,"Kulak" und Geltinger auf die komplette 1. Sturmreihe ("Die Wale") verzichten musste, konnte man auf den gegnerischen Torwart nicht genügend Druck ausüben, obwohl man vereinzelt ganz gute Chancen hatten (5:3-Überzahl, Korber allein vor dem Tor, 3 gegen 1 Situation). Zumindest gelang es der Abwehr hervorragend, die Topscorerer-Reihe der Ergoldsbacher Hemmer, Krinner, Eggerbauer nicht so zur Enfaltung kommen zu lassen wie noch in der letzten Saison, als man sich gegen denselben Gegner gleich zweimal eine zweistellige Klatsche abholte. So gelangen den Ergolsbachern nur noch zwei Tore zum verdienten Sieg und den Berglöwen blieb die Erkenntnis, dass man schon einen verdammt guten Tag und Vollbesetzung braucht, um mit dem Titelaspiranten mithalten zu können.
Tore/Ass.: Korber 1/0; Hinterwimmer 0/1
Strafzeit: Lemanczyk 2 min.
Trotz einer ansprechenden Leistung und einer 2:0-Führung gingen die Berglöwen wegen einer schlechten Chancenauswertung und einer schwachen Schlussphase als Verlierer vom Eis.
Mit einer sicheren Defensivtaktik kam man gut ins Spiel und es gelang relativ früh der Führungstreffer, als nach Pass von Kulhanek Tom und Geltinger Heinze ein Flachschuss von Wastl Lemanczyk von der Blauen sein Ziel fand. Wenig später leitete Wastl auch noch den zweiten Treffer ein, als die Scheibe über ihn und Buchner Flo zu "Kulak" Tom Kulhanek kam und der mit einem Hammer von der Blauen genau ins Kreuzeck traf. Die Berglöwen machten eigentlich weiterhin alles richtig und standen hinten gut, vergaben allerdings ein paar hochkarätige Chancen. Und so fand ein abgefälschter Schuss am machtlosen Giritzer Tom vorbei den Weg ins Berglöwentor.
Nach der Pause hatten die Berglöwen Riesenglück bei einem Break, als trotz Überzahl ein Dingolfinger allein durchlief, aber nur das Torgestänge traf. Als dann die Zombies ihrerseits in Überzahl waren, kam einer ihrer Stürmer ungehindert zweimal zum Nachschuss und schon stand`s 2:2. Kurz darauf musste Berglöwen-Goalie Giritzer Tom einen mächtigen Weitschuss passieren lassen und somit hatten die Zombies das Spiel komplett gedreht. Noch war Zeit und aus dem Gewühl heraus konnte Buchner Flo kurz vor Schluss den umjubelten Ausgleich erzielen. Eigentlich wollte man dieses Remis heimbringen, doch ein eher harmloser Schlenzer glitt unter dem Schoner des Berglöwen-Torwarts durch und es stand 3:4. Natürlich machten die Berglöwen jetzt komplett auf und fingen sich in der Schlussminute bei einem Konter auch noch das belanglose 3:5 ein.
Somit musste man am Ende doch noch eine bittere Niederlage einstecken, obwohl man durchaus ein Unentschieden verdient gehabt hätte.
Freundschaftsspiele
Berglöwen Hofberg e.V. Saison 2011/12
Berglöwen
Hofberg - LA Puckhunters 8 : 3 (3:0/5:3)
Leichter Sieg
Gegen ebenfalls nur sieben Puckhunters durfte sich fast jeder Berglöwe in die Torschützenliste eintragen und so gelang ein leichter Sieg gegen den Zweitligisten.
Bis zur Pause ließen die Berglöwen noch so manche Torchance ungenutzt, sodass es nur 3:0 stand. Erst in der zweiten Hälfte schenkte man den Puckhunters 5 Tore ein und gönnte sich zudem in der Berglöwen-Hintermannschaft einen Kollektivschlaf, den der Gegner innerhalb weniger Minuten zu drei blitzsauberen Toren nutzte und auf 5:3 herankam. Dann gaben die Berglöwen nochmal Gas und stellten den 8:3-Endstand her.
Zum ersten Mal seit längerem konnten die Berglöwen mit zwei kompletten Sturmreihen spielen und so gelangen mehrere schön herausgespielte Treffer zum verdienten Sieg. Positiv fällt auf, dass sich stets fast alle Spieler am Toreschießen beteiligen und sich somit die Offensivkraft nicht nur auf 1 oder 2 Spieler konzentriert.
Punktspiel gewertet - Knappe Niederlage im Freundschaftsspiel
Aufgrund einiger Grippefälle brachten die Berglöwen nicht genügend Spieler für ein Punktspiel zusammen, das deshalb mit 5:0 für Grafenhaun gewertet wurde. Mit Gastspielerunterstützung ging dann ein lockeres Freundschaftsspiel über die Bühne, das dann aufgrund mangelnder Chancenverwertung knapp verloren ging.
Nach einer torlosen 1. Hälfte konnten die Berglöwen die Führung der Grafenhauner durch Schäftlmayer "Schos" nach Pass von Andal Wachlin noch ausgleichen, aber in Unterzahl ließ man einen Grafenhauner ungestört zum Schuss kommen und lag erneut zurück. Vor allem "Kulak" hob sich bei drei Riesenchancen die Tore scheinbar für die wichtigen Spiele auf und so gelang der verdiente Ausgleich nicht mehr.
Tor/Ass.: Schäftlmayer 1/0; Wachlin 0/1
Strafzeiten: Gretzinger 2 min
Nach einer völlig verschlafenen 1. Halbzeit drehte man das Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte komplett und ging sogar noch als Sieger vom Eis.
Die Berglöwen fanden gar nicht ins Spiel und mussten sogar in Überzahl ein Gegentor zum 0:3-Pausenstand hinnehmen. Dass es auch anders laufen kann, bewiesen die Berglöwen nach dem kuriosen 1:3-Anschlusstreffer, denn den schossen auch die Puckriders bei einem Rettungsversuch, allerdings ins eigene Tor. Gut geschrieben wurde der Treffer Buchner Flo und dann legten die Berglöwen los: Fink nach Einzelleistung und "Kulak" mit einem trockenen Schlagschuss ins lange Eck besorgten den Ausgleich. Doch man legte sogar noch einen oben drauf und nach Vorarbeit von Fink und Schos schloss wiederum "Kulak" mit Direktabnahme ins Kreuzeck zur 4:3-Führung ab. Nach einer Unaufmerksamkeit konnten die Puckriders bei einem Konter nochmal ausgleichen, doch Buchner Flo tankte sich noch einmal durch, bediente Schos und dessen Bogenlampe-Schuss fand seinen Weg ins Netz zum glücklichen Siegtreffer.
Berglöwen
Hofberg - EV Grafenhaun AH 4 : 1 (3:1/1:0)
Gegen die Alten Herren reichte es zum Sieg
Mit nur sieben Feldspielern tat man sich ganz schön schwer gegen immer noch ganz gut aufgelegte "Oide Herrn" und so stand`s zur Pause 3:1 nach Toren von 2x Kulhanek und Buchner Flo. Danach gelang nur noch ein Treffer durch "Schos" Schäftlmayer und man war froh, dass man bei einer ganzen Reihe von Fehlern keine Gegentore mehr kassierte. Bester Torvorbereiter mit 3 Assists war "Iwan" Geltinger Heinze, "The Russian Tankman", dem seine neue Sturmhaube schier Flügel verlieh!
Zumindest in den Freundschaftsspielen treffen die Berglöwen das Tor wieder, allerdings waren die ersatzgeschwächt angetretenen Icedevils kein echter Prüfstein.
Die Berglöwen waren gegen die ehemalige Bezirksliga-Mannschaft nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in allen anderen Belangen (spielerisch, läuferisch, etc....) hoffnungslos unterlegen, sodass es nur zum Ehrentreffer durch Hofbauer Benedikt nach Pass von Müller Jürgen reichte.
Einen starken Eindruck hinterließ die Mannschaft aus der Dorfener Gegend, die heuer in der 2. Liga für Furore sorgen wird. Zwar konnten die Berglöwen nach zähem Start mit 1:0 in Führung gehen, als El`Capitan Müller Jürgen nach Pass von Fink und Geltinger Heinze die Scheibe mit einem satten Schlagschuss ins Kreuzeck nagelte, aber der mit drei kompletten Blöcken angetretene Zweitligist drückte die 8 Berglöwen desöfteren in die Defensive. Mit einigen guten Paraden hielt Goalie Giritzer Tom zuerst noch seinen Kasten sauber, aber nach der Pause gelang den Eisbären der verdiente Ausgleich und in Überzahl sogar der Führungstreffer. Gegen diesen lauffreudigen Gegner kamen die Berglöwen mächtig unter Druck, doch nach Vorarbeit von Fink gelang Buchner Flo mit einem trockenen Direktschuss der umjubelte Ausgleich.
Gegen eine Devils-Truppe in Bezirksliga-Qualität waren die Berglöwen chancenlos, noch dazu war es für manchen Löwen gerade mal die zweite Eiszeit.
Bedenkt man, dass die Ergoldsbacher Top-Mannschaft mit drei Reihen (schon mit den Neuzugängen vom Kaliber Schenk Tim,etc...) auch eine 10:0-Klatsche einstecken musste, relativiert sich dieses Ergebnis auch wieder. Zumindest gelang den Berglöwen mit wohlwollender Unterstützung von Schiri Hake noch der höchst umstrittene Ehrentreffer (hoher Stock, Abseits,Tor verschoben,...) durch Gretzinger Mike nach Vorarbeit von Neuzugang Schäftlmayer Schos und Gastspieler Grocholl.
Nach einer verkorksten 1.Halbzeit kamen die Berglöwen zwar in der 2.Hälfte mächtig auf, schafften aber keine Wende des Spiels.
Scheinbar nahmen einige Berglöwen die Zweitliga-Mannschaft auf die leichte Schulter und so liessen die quirligen, jungen SHC-Stürmer so manchen Berglöwen ganz schön alt aussehen und schon lag man mit 0:3 im Rückstand. Nach vorn wurde man erst nach der Pause effektiver und so gelang Geltinger Heinze nach Voarbeit von Buchner Flo und "Kulak" Tom Kulhanek (gelungenes Comeback!) das1:3. Neuzugang Schäftlmayer Schos bewies seine Torjägerqualitäten und erzielte auf Pass von Fink und Geltinger den Anschlusstreffer. Leider fing man sich in dieser Drangphase den vierten Gegentreffer, so dass das dritte Berglöwentor durch El`Capitan Müller Jürgen nicht mehr zum Ausgleich reichte.
Da die Andn anfänglich sogar mit nur fünf Feldspielern (später dann wenigstens zu siebt) auf dem Eis standen und auch nicht ihren etatmäßigen Keeper im Kasten hatten, gelang den Berglöwen zwar ein hoher Sieg, allerdings ohne jede Aussagekraft.
Da man gegen denselben Gegner im Vorjahr nur knapp mit 5:3 gewann, kam dieser Sieg vor allem in der Höhe völlig unerwartet, jedoch keineswegs unverdient.
Gerade die Neuzugänge Schäftlmayer Schos, Herrler Alex und Hofbauer Benedikt mit jeweils zwei Toren lieferten eine engagierte Leistung ab und überzeugten mit einer immensen Laufarbeit. Zwar hatte der gegnerische Torwart auch nicht gerade seinen besten Tag und machte es den Berglöwenstürmern leicht ("I sag bloß: Bauerntrick!"), doch die Berglöwen erzielten auch einige schön herausgespielte Treffer und im Tor hätte sich Neu-Berglöwe Giritzer Tom mit mehreren schönen Paraden einen Shut-Out verdient. Ungewöhnlich auch die rekordverdächtigen fünf Assist von El`Capitan Müller Jürgen, der zum Top-Torvorbereiter mutierte.
Einen Überraschungserfolg der besonderen Art landeten die mit Böhm Flo und Ex-Berglöwe Pollner Tom verstärkten Berglöwen gegen das IHL-Top-Team, das allerdings auch auf einige Leistungsträger verzichten musste.
Denn Korber Stefan stand zum ersten Mal in seiner "aufstrebenden Torhüter-Karriere" (O-Ton vom "neuen Hexer") im Kasten der Berglöwen und dieses Debut begann wenig verheissungsvoll: ein harmloser Flachschuss (eher Rückgabe) glitt dem Neu-Goalie durchs "Hosentürl" (Korber:"Des san de neia Schoner") und nach einem Katastrophenpass von Fink quer durchs eigene Drittel mit absehbaren Folgen stand`s 0:2. Beim dritten Gegentreffer prallte die Scheibe vom Verteidiger ins eigene Tor und man lag eigentlich aussichtslos hinten. Doch endlich verbuchten auch die Berglöwen einige Treffer, vor allem durch das Bruckberg-Duo Böhm/Pollner und daraufhin steigerte sich auch "The Rocket" und glänzte mit einigen Paraden. Zwar musste er noch einen Treffer hinnnehmen ("ausgerechnet gegen Blätscher, des kost a Goaßmaß"), doch ansonsten hielt er seinen Kasten mit Bravour sauber. Und auch die Berglöwenstürmer schlugen durch Herrler Alex, Müller Jürgen und Hofbauer Benedikt noch jeweils einmal zu und schraubten das Ergebnis auf ein nicht mehr für möglich gehaltenes 7:4.